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Der ORP – Wert ist ein mehr als nur geschätztes Instrument für viele Swimming-Pool Besitzer oder auch für Aquarium-Halter um die Wasserqualität zu Bestimmen. Wenn es um sauberes und vor allem gesundes Trinkwasser geht, wird der ORP – Wert auch von vielen Menschen zur Rate gezogen. Die Zahl dieser nimmt immer mehr zu, obwohl die Bestimmung der Trinkwasserqualität durchaus keine neue Wissenschaft darstellt.
Doch um was genau handelt es sich bei dem sogenannten ORP-Wert und welche Bedeutung hat dieser Wert für unseren Körper?

 

Forschungen von Professor Louis-Claude Vincent

Professor Louis-Claude Vincent war ein französischer Hydrologe und befasste sich also ausschließlich mit Wasser. Mit seiner Forschung und seiner Langzeitstudie machte er bereits in den 40er Jahren die Messungen von einigen Parametern zur Bestimmung der Qualität von Trinkwasser bekannt.

Ein weiterer Bestandteil seiner Forschung war das Erfassen der Zusammenhänge der Wasserqualität eines bestimmten Ortes mit der Lebenserwartung derer Menschen, die das Wasser konsumieren. Über einen Zeitraum von 25 Jahren untersuchten Prof. Vincent zusammen mit seinem Auszubildenden Dr. Morell deswegen mehr als 400.000 Personen. Der untersuchte Zusammenhang spielt eine wesentliche Rolle, wie sich durch umfassende statistische Auswertungen der über Jahre hinweg gesammelten Daten ergeben.

 

Definition und Erklärung ORP-Wert

ORP steht für Oxidations-Reduktions Potenial. Dieses Potential wird auch als Redox-Potential bezeichnet.
Redox setzt sich aus zwei Bestandteile, nämlich der „Reduktion“ und der „Oxidation“ zusammen. Dabei handelt es sich um zwei chemische Prozesse. Beide können nur durch den jeweils anderen Vorgang gleichzeitig ablaufen.
Beim Redox-Potential handelt sich um ein Maß, welches das die Oxidations- bzw. Reduktionsbereitschaft eines Stoffes – in diesem Falle Wasser – angibt.
In unserem Universum besteht alles aus Atomen. Je nach Element oder Verbindung von Elementen kreist um den Atomkern herum eine gewisse und unterschiedliche Menge von Elektronen. Elektronen die weiter Weg vom Atomkern liegen, sind dabei besonders Reaktionsfreudig mit anderen Elementen die sich in der Nähe befinden.
Bei der sogenannten Redox-Reaktion gibt ein Stoff seine Elektronen ab oder nimmt neue auf.
Das Bedeutet: Elektronen werden bei Oxidationsmittel aufgenommen und bei Reduktionsmittel abgegeben. Die Reduktionskraft eines Stoffes ist umso stärker, je niedriger der Redox-Wert ist.

 

Die Bioelektronische Terrain-Analyse für Wasser

Mit der Hilfe des Bioelektronischen Terrain-Analyse, kurz BE-T-A, werden insgesamt drei Messungen vorgenommen. Dabei werden folgende Werte erfasst:

  • R-Wert
  • rH2-Wert oder auch eH-Wert genannt (entspricht dem Redox-Potential)
  • pH-Wert

Der pH-Wert gibt Auskunft über die Konzentration der Protonen und sollte unter sieben liegen. Der optimale Wert beträgt dabei zwischen 6,4 und 6,8. Zwischen 24 und 18 (leicht reduziert/antioxidativ) liegt im Regelfall der rH2-Wert oder der eH-Wert. Der elektrische Widerstand wird im Ohm gemessen und durch den R-Wert verdeutlicht. Dieser Wert definiert die Reinheit des Wassers und gibt Aufschluss über alle Stoffe die im Wasser gelösten sind. Optimaler Weise liegt diese Angabe über 6.000 Ohm.
In der Regel wird heut zu Tage die elektrische Leitfähigkeit anstatt des elektrischen Widerstandes mit Hilfe eines TDS Tester gemessen. Dabei gilt der Grundsatz je geringer die Leitfähigkeit ist, desto reiner und besser ist auch das Wasser.
Ein noch eindeutigeres Ergebnis über die Wasserqualität des Trinkwassers erhält durch den Redox-Wert allein. Dieser berechnet sich aus dem Redox-Potential in Kombination mit dem pH-Wert.

 

Bestimmung des Redox-Wertes

Die Bereitschaft einer Substanz seine Elektronen abzugeben wird durch das Redox-Potential verdeutlicht. Eine geringe Anzahl von Elektronen bedeutet der rH2 Wert von beispielsweise Trinkwasser und der Grad der Oxidation ist höher. Das Trinkwasser kann durch das Fehlen von Elektronen im Körper des Menschen weniger freie Radikale bekämpfen. Wie gut Elektronen von Lebensmitteln abgegeben und damit die Unschädlichkeit einer bestimmten Anzahl von freie Radikalen gemacht werden können, hängt von den reduzierenden Eigenschaften ab.
Einen genaueren Aufschluss über die Trinkwasserqualität gibt der Redox-Wert ab, als einzig und allein das Redox-Potential dies könnte, da zusätzlich der pH-Wert des Wassers mit einbezogen wird.

Berechnung des Redox-Wertes

Der Redox-Wert lässt sich mit folgender Formel berechnen: rH = 2 x pH + (2 x eH) / 59,1

Legende:
rH = Redox-Wert
eH = Redox-Potential in mV (Millivolt)
pH = pH-Wert

Nach der Formel ergibt sich Beispielsweite 14,55 rH als Redox-Wert, wenn das Trinkwasser über ein Redox-Potential von 28 mV und einen pH-Wert von 6,8 verfügt. Das Ergebnis stellt einen sehr guten Redox-Wert dar.

Bedeutung für den Körper

Ein messbares Redox-Potential hat jede Flüssigkeit. Sogar Blut, Blutplasma, Gewebe- oder Zellflüssigkeit weisen einen bestimmten Wert auf. Nach der Berechnung mit der Nernst-Gleichung hat arterielles Blut etwa -57 mV und -7 mV im venösen Blut. Die Körperflüssigkeiten wie etwa Speichel, Urin oder Blut, seiner Patienten untersuchte Prof. Vincent mit der BE-TA-Methode. Auskunft über den derzeitigen und damit aktuellsten Zustand des Säure-Basen Haushaltes, des Körpermilieus und anderen biochemischen Zuständen des Körpers gaben die damit ermittelten Messwerte.

Die Messergebnisse bei der Analyse von Wasser geben Aufschluss, die Krankheitserreger in dem Milieu einen passenden Lebensraum finden können.
Weisen Flüssigkeiten ein höheres Redox-Potential (wie etwa im Trinkwasser) als die im menschlichen Körper vorhandenen Flüssigkeiten auf, wird den Geweben und Zellen, die überwiegend aus Wasser bestehend, Elektronen entzogen. Gleichzeitig erfolgt im Körper eine Oxidation unter anderem der Zellmembrane, Organellen und Nukleinsäuren. Dieser Vorgang führt zu einer Schädigung.

Ursache für diverse Erkrankungen und/oder Beschwerden sind die sogenannten Freie Radikale. Diesen fehlen ein oder sogar mehrere Elektronen. Die fehlenden Elektronen holen sie sich von anderen Molekülen, die sich im menschlichen Körper befinden. Da sie damit Zellmembrane und DNA zerstören, werden im Körper sehr wichtige Funktionen, Abläufe und Prozesse beeinträchtigt. Zur Bekämpfung der freien Radikalen setzt der Körper Antioxidantien ein, um einen oxidativen Abbau zu verhindern. Durch Abgabe eines oder mehreren eigenen Elektronen oder anderer Reduktionsmittel zerstören Antioxidantien die freien Radikale. Durch das Redox-Potential lässt dich die Reduktionsaktivität (auch Antioxidantienaktivität) messen. Die Antioxidantien lassen sich in zwei wesentliche Gruppen unterteilen:

  • Enzymatische Antioxidatien:
    Dabei handelt es sich um die körpereigenen Antioxidatien. Darunter fallen die Katalase, Superoxiddismutase und Peroxidase
  • Nichtenzymatische Antioxidantien
    Hierunter Zählen alle Antioxidantien, die dem Körper zugeführt werden, also erst einmal Körperfremd sind. Der bekannteste Vertreter dieser Gruppe ist wohl das Vitamin C

Die Vitamin C Präparate weisen normalerweise + 30 mV bis hin zu -30 mV als Redox-Potential auf. Die genauen Werte sind Abhängig vom Hersteller des Nahrungsergänzungsmittels.

ORP – Werte im Wasser und anderen Flüssigkeiten

Um die ORP – Werte von bestimmten Getränken bestimmen zu können, wurden mehrere Dutzende Messungen vorgenommen.
Bei gleichen Produkten von unterschiedlichen Herstellern können die Werte durchaus Schwankungen aufweisen. Dennoch lassen sich für Wasser folgende Tendenzen des Redox-Potentials aufzeigen:

  • Leitungswasser: von +150 mV bis +300 mV
  • Ionisiertes Wasser: von -20 mv bis -400 mV

Damit ein Vergleich für jeden Möglich ist, hier einige Werte von anderen Flüssigkeiten, die konsumiert werden:

  • Apfelsaft: +112 mV (+/- 15 mV)
  • Tomatensaft: +36 mV (+/- 15 mV)
  • Kaffee: +70 mV (+/- 15 mV)
  • Schwarztee: +64 mV (+/- 15 mV)
  • Grüntee (Bio): +30 mV (+/- 15 mV)
  • Bier: +74 mV (+/- 15 mV)
  • Rotwein: +50 mV (+/- 15)

Beachte: Die restlichen Lebensmittel sollten nicht als reine Feststoffe betrachtet werden. Grundsätzlich beinhalten alle Nahrungsmittel auch Wasser.
Obst und Gemüse bestehen beispielsweise zu 66 % bis 96 % aus Wasser, Rindfleisch zu 76 % und Kartoffeln bis zu 77,8 %. Wasser ist auch in anderen Lebensmitteln in großen Mengen vertreten. Weshalb wir Wasser also nicht nur trinken, sondern auch „essen“.

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